Berlin City Night – unter diesem Motto stand die diesjährige Verabschiedung der zehnten KIassen der John-Bühler-Realschule Dornhan, die zum ersten Mal in der neu renovierten Stadthalle stattfinden konnte.

 

 

 

 

Charmant begrüßt wurden alle Gäste von den zwei Moderatorinnen Chantal Schwenk und Gina Marquardt. Nach der Begrüßung betraten alle Entlass-Schüler  über einen roten Teppich die Bühne, auch sie durch die zwei Moderatorinnen vorgestellt. Wer sich jetzt auf einen Reigen längerer Reden einstellen wollte, wurde durch die Ankündigung Chantals überrascht, dass sie jetzt Hunger habe und jetzt das gemeinsame Essen eröffnet sei. Gestärkt durch ein vielfältiges Mahl im ‚Berliner Stil‘, perfekt aufgetischt von den Neuntklässlern, deren Eltern und unter der Gesamtorganisation des Fördervereins waren alle auf die weiteren Programmpunkte gespannt.

 

 

 

Bürgermeister Huber freute sich über die erfolgreichen Abschlüsse und ermunterte die Jugendlichen, nicht nachzulassen sondern mit vollem Engagement weiterzuarbeiten, denn ‚nach dem Spiel ist vor dem Spiel‘ und Lernen sei inzwischen ein lebenslanger Prozess, so Huber. Schließlich sei jetzt die Mittlere Reife erreicht, nicht jedoch die volle.

Die Schülerinnen und Schüler hätten quasi die Chassis des Flugzeugs gebaut, zum Fliegen fehle noch einiges. Erst wenn alles vollständig sei, können man zum Flieger, vielleicht sogar zum ‚Überflieger‘ werden. Für die kurze verdiente Pause nach der Realschulzeit überreichte Herr Huber allen Schülerinnen und Schüler einen Gutschein für einen freien Eintritt ins Glattal-Freibad.

 

 

 

Dann war es endlich soweit: ‚Ich muss euch jetzt verabschieden‘, so Schulleiter Mario Munding, ‚ob ihr wollt oder nicht - ob ich will oder nicht‘. Drei Reiseutensilien empfahl er seinen bisherigen Schützlingen für ihr Reisegepäck. Unterstützt mit Bild deutete er ihnen die jeweils dahinter liegende Botschaft. Wichtig sei es, den eigenen, selbst gesuchten Weg zu gehen, sich nicht vom Mainstream beeinflussen zu lassen. Wichtig sei auch, so lehrten die legendären Berliner Ampelmännchen, sich genau zu überlegen, wann man innehalten, warten wolle und wann es sinnvoll sei, vorwärts zu gehen und Neues zu erkunden. Mit diesen Worten überreichte Munding anschließend jeder Schülerin und jedem Schüler persönlich die Zeugnisse, samt einem Bild der Berliner Ampelmännchen zur Erinnerung an diesen Abend, das Gesagte und die dahinter liegende Botschaft.

 

Wie erfolgreich der diesjährige Jahrgang war, durften alle bei der anschließenden Preisverleihung erfahren: Alle 41 Absolventen haben die Prüfung bestanden, 8 erhielten einen Preis, 16 ein Lob.

 

 

 

Weitere Preise wurden von Herrn Pitter an Jule Zeller (Wirtschaftspreis der KSK) und von Frau Blaurock an Robin Miller (Förderverein der Realschule) überreicht.

 

 

 

Im Anschluss an den offiziellen Teil durften alle Anwesenden ein buntes Berliner Programm erleben, das sie u.a. in das bunte Treiben des Friedrichstadtpalast-Varietés und der Berliner Disco Matrix entführte.

Nach weiteren Spielrunden, in denen Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte beweisen konnten, wie gut sie einzelne Vertreter der jeweils anderen Gruppen im Laufe der Zeit kennengelernt hatten,

kam der endgültige Abschied, durch den vor allem eines deutlich wurde: Im Laufe von sechs Jahren entstehen vielfältige Beziehungen, die den Abschied nicht gerade leicht machen. Anhand der überreichten und sehr kreativen Geschenke ließ sich das persönliche Verhältnis zwischen Schülerinnen, Schülern, Lehrerinnen und Lehrern erkennen. Auch die großartige Organisation und Durchführung des gesamten Abends unter Federführung des Fördervereins und der tatkräftigen Mitwirkung sehr vieler Beteiligter zeigten dies deutlich.

 

 

 

Abgerundet wurde der überaus gelungene Abend durch Live-Musik, die zum Tanzen und weiteren Beisammensein einlud.