Dachau / Nürnberg. Vor kurzem fuhren die 10. Klassen der John-Bühler-Realschule mit ihren Geschichtslehrerinnen nach Dachau und Nürnberg, um die Schrecken des Nationalsozialismus nun auch vor Ort spüren zu können.

 

Bereits um 6.30 Uhr begann unsere Fahrt, die uns direkt nach Dachau führte. Zwei Referenten zeigten uns das Areal, in dem viele Menschen gequält, gefoltert und ums Leben gekommen sind. Das Konzentrationslager Dachau konnte trotz Sonnenschein sein wahres Gesicht nicht verstecken. Vielen Schülern war es nicht möglich, ihre Abneigung sowie eine tiefe Trauer zu verbergen. Der Besuch des Krematoriums (Verbrennungsofen) war schließlich für einige Schüler nicht mehr möglich. Auch der im Objekt gezeigte Film war für ein paar Schüler eine Zumutung und löste Unbehagen aus. „Frau Haberbeck, da geh ich nicht rein! Ich möchte keine Leichenberge sehen. Das ertrag ich nicht auch noch.“, sagte eine Schülerin.

Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit der Thematik fuhren wir mit dem Bus weiter nach Nürnberg in unser Quartier in der Nähe des Hauptbahnhofes und versuchten in der Altstadt der alten Reichsstadt unseren Abend mit Nürnberger Würstchen und Sauerkraut zu genießen. Denn am nächsten Morgen wurde die schöne alte Reichsstadt für uns zur Stadt der Reichsparteitage, welche dort bis 1938 abgehalten wurden. Durch die dort erhaltenen Gebäude aus der Nazi-Zeit konnten wir den Größenwahn des Regimes sehen. Die Gebäude sollten tausend Jahre stehen und andere Bauwerke auf der Welt natürlich überragen.

Aufgrund der dort gemachten Erfahrungen mit der Geschichte, wird diese Fahrt den Schülern sicherlich in Erinnerung bleiben.

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